Kidical Mass Münster Herbst-Tour am 25. Oktober abgesagt

Hohe Inzidenzwerte in Münster – Absage der Kidical Mass Fahrrad-Demo

Die für den morgigen Sonntag (25.10.2020) geplante Kidical Mass Fahrrad-Demo müssen wir leider wegen des stark steigenden Inzidenzwertes in Münster absagen.

Der 7-Tage-Inzidenzwert ist in den letzten beiden Tagen dem Grenzwert zur Einklassifizierung als Risikogebiet so nahegekommen, dass für Sonntag mit einer Überschreitung zu rechnen ist.

Abstand halten und einen Mund-Nase-Schutz tragen sind zwar gute Mittel, um das konkrete Risiko bei einer Fahrrad-Demo zu limitieren, doch glauben wir, dass eine Durchführung der Versammlung in erneut kritischen Zeiten der Corona-Pandemie das falsche Signal wäre.

Bleibt alle gesund und achtet aufeinander, vielleicht haben wir am 19. Dezember die Möglichkeit uns zur nächsten Kidical Mass zu sehen.

Schlusspunkt unserer Petition mit OB Kandidierenden & Kidical Mass am 15. August in Münster

Im Rahmen der ersten Kidical Mass Tour des Jahres in Münster am Samstag, 15. August findet die Übergabe der Petitionsunterschriften statt.

Eingeladen waren und sind Vertreter:innen aller demokratischen Parteien zur Kommunalwahl 2020. Momentan haben zugesagt, am Samstag anwesend zu sein (alphabetisch):
• Michael Jung (SPD)
• Michael Krapp (ÖDP)
• Sebastian Kroos (Piratenpartei)
• Markus Lewe (CDU und regierender OB)
• Tim Pasch (Volt)
• Ulrich Thoden (Die LINKE)
• Peter Todeskino (Bündnis 90/ Die Grünen)
• Georgios Tsakalidis (Münster Liste – bunt und international)

Damit wollen wir sicherstellen, dass die Inhalte der Petition in der Kommunalpolitik gehört werden. Die zentralen Punkte sind die sichere und selbstständige Teilnahme von Kindern und Jugendlichen am Verkehr in der Stadt und ein klares Bestreben zu einer kinderfreundlichen Fahrradstadt. Denn während Münster für Erwachsene immer noch als Fahrradstadt gilt, stellen sich für Kinder und Familien im Stadtverkehr viele Hindernisse: Gehwege sind zugeparkt, müssen aber von den Kleinsten benutzt werden. Straßenkreuzungen sind unübersichtlich oder Kinder werden nicht gesehen und können ihrerseits den Straßenraum auch nicht gut überblicken. Dort, wo Kinder den Radweg benutzen müssen, ist die Radwegeinfrastruktur fast nie auf die Bedürfnisse von Kindern ausgerichtet.

15. August, 14.00 Uhr an den Aasee-Kugeln

Die Kidical Mass startet mit der Übergabe der Petitionsüberschriften und einer kleinen (Bastel-)Aktion für Wünsche über eine kinderfreundliche Fahrradstadt. Danach brechen wir zu unserer Kidical Mass Tour auf, die ca. eine Strecke von 9km lang ist.
Wir fahren in einem Tempo, in dem alle Teilnehmenden sicher und glücklich mitkommen können. Die Fahrrad-Demo wird von der Polizei begleitet.

Kinder aufs Rad – Petition für sicheren Radverkehr in Münster gestartet

Die Maßnahmen zur Einschränkung der Verbreitung des Corona-Virus haben starke Auswirkungen auf unsere Versammlungen und Aktivitäten gehabt. Die Tour zur bundesweiten Kampagne im März konnte nicht stattfinden und auch die bereits angemeldete Versammlung für eine Kidical Mass am 13. Juni in Münster haben wir jetzt zurück gezogen.

Umso wichtiger sind alternative Aktivitäten, mit denen wir auf unser Anliegen aufmerksam machen können. Hervorgegangen aus der bundesweiten Initiative ist eine Petition, die wir – für die Münsteraner Verhältnisse adaptiert – gerne aufnehmen und unterstützen.
Die zentralen Forderungen sind:

  1. Alle Kinder und Jugendlichen sollen sich sicher und selbständig mit dem Fahrrad in der Stadt bewegen können.
  2. Wir wollen für alle Menschen angstfreies Radfahren
  3. Tempo 30 für sicheren Straßenverkehr innerorts
  4. Münster muss wieder Fahrradstadt werden, denn nur eine Fahrradstadt ist eine kinderfreundliche Stadt!
  5. Nach StVO illegales Parken von Autos auf Gehwegen darf nicht länger geduldet, sondern muss sanktioniert werden. Alle Menschen sollen sich dort sicher und frei bewegen und den wegen des Corona-Virus gebotenen und notwendigen Abstand zueinander einhalten können
  6. Wir wollen mehr Platz für Radfahrende und Fußgehende – JETZT!
  7. Wir wollen autofreie Zonen und Orte, für eine lebenswerte und urbane Stadt der Begegnung

Unter https://weact.campact.de/p/ms-kidicalmass bitten wir euch, die Petition zu zeichnen und den Kreis der Unterstützer:innen zu vergrößern.

Ist Münster eine Fahrradstadt?

Auf Twitter räumt @jooobi mit dem Missverständnis auf, ob Münster noch eine Fahrradstadt sei oder nicht.

Dieser Thread und auch die daraus entstandene Diskussion wird später vom RUMS Brief am Dienstag aufgegriffen und nach weiteren Meinungen gefragt. Und Meinungen haben wir ja auch.

Das Schlaglicht auf den Münsteraner Fahrradstadt-Verkehr von @jooobi, welches ihr in eurem letzten Brief thematisiert habt, entspricht leider der Wahrheit und lässt sich nicht mit „Nörgeln auf hohem Niveau“ abtun. In dieser Argumentation, finde ich, besteht gerade ein wesentlicher Punkt: Für manche Verkehrsteilnehmer:innen im besten Alter, mit tollem Reaktionsvermögen und genug Mut, sich den Herausforderungen des täglichen Straßenverkehrs zu stellen, scheint alles halbwegs akzeptabel und „besser als im Pott“ zu sein.
Aber das ist eben auch eine eingeschränkte und vielleicht auch egoistische Perspektive. Was ist mit den Menschen, die nicht mehr so fit sind oder noch nicht so alt, das alle Sinne den oben angesprochenen Herausforderungen gerecht werden? Eine gute und gestaltenden Verkehrspolitik hat eben nicht nur die nüchternen Zahlen des Modal Split im Blick, sondern sieht auch die Aufgabe, allen Menschen die Teilhabe am städtischen Leben zu ermöglichen. Die einfache und gefahrlose Nutzung der Verkehrswege ist da eben ein wesentlicher Bestandteil.

Ich persönlich gehöre der Initiative „Kidical Mass Münster“ an, ursprünglich gab es einfach die Idee, eine Möglichkeit zu schaffen, Kindern auf eine andere Art den Verkehrsraum wahrnehmen zu lassen, so, wie es bei einer Critical Mass geschieht. Denn das Befahren der normalerweise den Autos vorbehaltenen Fahrspuren ist viel entspannter und auch kommunikativer. Vielmehr ist es ein „erhebendes“ Gefühl, so berichten die Kinder und Jugendlichen, gemeinsam und ohne Gefahr durch den Münsteraner Ludgeri-Kreisel zu fahren. Mit diesem Erlebnis hat man direkt einen anderen Blick auf die Infrastruktur für den Radverkehr, die Stellen, wo Münster laut OB Lewe „den roten Teppich ausrollt“. Die Infrastruktur ist in einem schlechten Zustand, zu klein dimensioniert, ganz wenig Fehler tolerierend; und sie wird in den Augen vieler Radfahrenden nur ganz langsam erneuert und verbessert. Wie wollen wir Kinder für ihr Leben zum Radfahren motivieren, wenn jede Tour mit so vielen Regeln und Vorsichtsmaßnahmen belegt werden, damit man unfallfrei durch einen Kanal von parkenden Autos durchgeschleust wird?
Hier ist ein anderer Aspekt des Themas „Fahrradstadt Münster“ zu sehen: Die laxen Kontrollen von Falschparkern, das kaum vorhandene Ahnden des Auto-Flächenegoismus. Anfang des Jahres wurden wir von RadioQ dazu befragt und haben unsere Meinung zum Thema mitgeteilt: https://www.radioq.de/dauerproblem-falschparken. Ich glaube, Kinder und Eltern wären schon froh, wenn es kein Falschparken mehr gäbe, wenn die 5m-Zonen im Kreuzungs-Bereich frei wären, wenn es Sichtachsen und -beziehungen gäbe, wenn Autofahrer:innen nicht zu knapp überholen würden oder wenn sie im Begegnungsverkehr immer das Tempo drosseln würden.

Noch ein letzter Punkt zum Fly-Over: Leuchtturm-Projekte sind besonders toll, wenn sie nicht nur der eigenen Nabelschau und Selbstverliebtheit dienen, sondern auch „visionär“ in die Zukunft zeigen. Vielleicht vormals räumlich abgekoppelte Stadtteile stärker an die Stadt binden (siehe die Brücke in Kopenhagen übers Wasser) oder Verkehrsbeziehungen ganz neu denken und neue Möglichkeiten schaffen. Diese Möglichkeiten sind beim Fly-Over aus meiner Sicht nicht aufgezeigt worden; was passiert mit dem Bereich unten, dem „alten“ Straßenraum, gibt es da auch eine Umverteilung? Der ADFC Münsterland hat auch geschrieben, das mit dem Fly-Over nur wenige der verkehrlichem Beziehungen der Verkehrssituation am Aasee adressiert werden, bei dem finanziellen Aufwand sicherlich ein guter Kritikpunkt.

PM: Fahrraddemo für eine sichere und selbständige Teilnahme von Kindern am Straßenverkehr am 22. März 2020

Am Sonntag, 22. März findet die erste Fahrraddemo des Jahres unter dem Motto “Kinder aufs Rad” statt. Denn während Münster für Erwachsene immer noch als Fahrradstadt gilt, stellen sich für Kinder und Familien im Stadtverkehr viele Hindernisse: Gehwege sind zugeparkt, müssen aber von den Kleinsten benutzt werden. Straßenkreuzungen sind unübersichtlich oder Kinder werden nicht gesehen und können ihrerseits den Straßenraum auch nicht gut überblicken. Dort, wo Kinder den Radweg benutzen müssen, ist die Radwegeinfrastruktur fast nie auf die Bedürfnisse von Kindern ausgerichtet.

Die Initiative Kidical Mass Münster will das ändern. “Wir wollen, dass unsere Städte so geplant und gestaltet werden, dass auch die jüngsten Verkehrsteilnehmer*innen sicher und komfortabel am Verkehr und damit auch an der Stadt teilhaben können”, so Jessica Lodzik von Kidical Mass Münster. “Ich wünsche mir breitere Radwege als jetzt, weil es gerade immer so eng und anstrengend zu fahren ist”, nennt die 11-jährige Maja konkrete Verbesserungsvorschläge an die städtische Infrastruktur. Die alltäglichen Probleme sieht auch der 5-jährige Theo: „Ich finde es total doof, dass überall Autos parken und ich da manchmal dann gar nicht durchkomme auf dem Bürgersteig!“

Münster startet am 22. März um 14:00 Uhr – #FahrradGeneration

Die Kidical Mass-Fahrraddemo in Münster am 22. März ist direkt ein großes Highlight, denn am Wochenende des 21./22. März werden in bundesweit mehr als 60 Städten Kinder zu Kidical Mass Demos aufbrechen. Gemeinsam unter dem Label #FahrradGeneration soll ein starkes Zeichen für lebenswerte, kinder- und fahrradfreundlich Städte, gesetzt werden.

Startpunkt in Münster ist der Platz an der Stubengasse. Ab 14 Uhr können die Kinder und Jugendlichen ihre Wünsche, Ideen und Forderungen für eine sichere und kinderfreundliche Stadt in Bezug auf den Verkehr malen und aufschreiben. Mit diesen Wünschen und Ideen wollen wir ein Kinderfahrrad schmücken und an eine*n Vertreter*in der Stadt übergeben. Danach brechen wir zu unserer Tour auf, die so gestaltet ist, dass alle glücklich und sicher den Zielort an der Überwasserkirche erreichen können.


Hintergrund

Um den Interessen der jungen Verkehrsteilnehmer*innen Ausdruck zu verleihen, veranstaltet Kidical Mass Münster lockere und entspannte Radtouren durch die Straßen Münsters. Ähnlich der Schwesterveranstaltung „Critical Mass“ führen die Touren über Straßen, die den Teilnehmer*innen sonst nicht zur Verfügung stehen, sondern vom motorisierten Verkehr eingenommen werden. Gemeinsam Fahrrad fahren: damit lenken wir das Augenmerk auf unsere Anliegen.

“Mit bunten Familien-Fahrrad-Demos wollen wir Politik und Verwaltung signalisieren, dass es hier elementare Sicherheitsbedürfnisse von Kindern gibt, die in der Stadt zu häufig ignoriert werden”, sagt Daniel Hügel von der Initiative.

Kontakt

info@kidicalmass-muenster.org

https://kinderaufsrad.org/ (Webseite der bundesweiten Kampagne)

Kidical Mass Münster #02 am 28. September um 15:00 Uhr

Die zweite Kidical Mass in Münster wird am 28. September um 15 Uhr ab Domplatz starten.

Kinder aufs Rad – wir erobern uns die Straßen und fahren eine lockere Runde durch Münster (~6,8 km) für alle Altersklassen.
Danach Picknick und Spiel auf dem Spielplatz Einsteinstraße.

Dieses Mal fahren wir an einem Samstag und die Route macht einen schönen Bogen über den Prinzipalmarkt; wir fahren aber auch über die Wolbecker Str. und den Hansaring, denn wir wollen ja gesehen werden!

Flyer

Route

Domplatz – Rosenplatz – Theater – Eisenbahnstr. – Wolbecker Str. – Hansaring – Ludgerikreisel – Königstr. – Schloss – Wilhelmstr.

1. Kidical Mass Münster macht Lust auf mehr

Rund 30 Kinder ab zwei Jahren und Erwachsene allen Alters haben sich am Sonntag nachmittag zur ersten Kidical Mass Münster versammelt und sind unter dem Motto „Kinder aufs Rad“ vom Domplatz aus durch Münster gefahren.

Zwei Trinkpausen und ein gemächliches Tempo sorgten trotz der Temperaturen über 30° Celsius  für viel Spaß bei den Teilnehmer:innen.
Nicht nur für die Kinder, sondern auch für einige Erwachsene war es ein besonderes Gefühl, so prominent über die Straßen zu fahren  und im Rahmen der polizeilichen Begleitung so manches Rotlicht zu ignorieren.

Während des lockeren Ausklangs auf dem Spielplatz an der Sentruper Straße waren sich die Teilnehmer einig, dass dies kein Selbstzweck ist, sondern ein Perspektivwechsel stattfinden muss, der die Bedürfnisse von Kindern im Straßenverkehr akzeptiert und die Voraussetzungen schafft, Kindern und Jugendlichen autonome Teilnahme auf dem Fahrrad für innerstädtische Wege zu ermöglichen.

Besondere Freude gab es über den jüngsten, selbstfahrenden Teilnehmer: Joshua hatte mit seinen drei Jahren viel Spaß an der Fahrt, hoffentlich kommt er wieder und ist Vorbild für andere Kinder.

Vielen Dank auch an die Polizei Münster, die unsere Versammlung gesichert hat. Besonders gefreut hat uns die Teilnahme eines Polizisten aus der Münsteraner Fahrradstaffel – gerne mehr davon!

Spätestens in drei Monaten soll die nächste Kidical Mass in Münster stattfinden. Alle Teilnerhmer:innen waren sich einig wiederzukommen und mit noch mehr Öffentlichkeitsarbeit für steigende Teilnehmerzahlen zu sorgen.

1. Kidical Mass Münster – letzte Infos kurz vorm Start

Liebe Leute,
am Sonntag um 14:00 Uhr ist es soweit und wir starten die 1. Kidical Mass Münster.

Ein paar wichtige Infos vorab:

  • Es wird warm, nehmt genug Getränke und auch Sonnenschutz mit.
  • Es ist nicht klar, wie viele Kidicals wir werden, aber weil es eine angemeldete Veranstaltung ist, müssen Ordner gestellt werden. Es wäre toll, wenn einige Erwachsene eine Warnweste oder eine Ordner-Armbinde mitbringen können, um mitzuhelfen.
  • Sicherheit ist natürlich wichtig: Wir fahren in gemäßigtem Tempo, so dass alle mitkommen und achten aufeinander. Die Erwachsenen passen besonders gut auf den Gegenverkehr auf.
  • Die Wegstrecke führt uns vom Domplatz über Aegidistr. am Aasee vorbei. Dann über Ludgerikreisel, Hbf. und Mauritzstr. Richtung Schlossplatz. Danach fahren wir über die Hüfferstr. und beenden die Runde am Spielplatz Sentruper Str.

    Alles in allem ca. 6,5 km
  • Wer Lust hat, darf gerne sein Fahrrad schmücken, Plakate malen und Fähnchen anbringen.
  • Der offizielle Teil endet mit Ankunft am Spielplatz Sentruper Str.
    Bringt Decken, Spielzeug und Proviant zum Picknicken mit, dann können wir dort noch ein bisschen verweilen!

 

PM: Erste Kidical Mass Münster findet am 30. Juni 2019 statt

Kinder auf das Fahrrad

Unbeschwerte, sichere und autonome Teilnahme am städtischen Verkehr für Kinder und Jugendliche – das ist das große Ziel der Initiative „Kidical Mass Münster“.

Unter dem Motto „Kinder aufs Rad“  erobern wir uns die Straße und fahren am 30. Juni 2019 eine lockere Runde durch Münster (~ 6,5 km) – für alle Altersklassen.

Initiative „Kidical Mass Münster“

Die derzeitige Gestaltung des Stadtraumes nimmt die Bedürfnisse von Kindern bei der Nutzung unterschiedlicher Verkehrsmittel nicht ernst genug und behindert ein autonome und eigenverantwortliche Teilnahme am Verkehrsgeschehen.

Die Initiative „Kidical Mass Münster“, vertreten durch Stefan Blume, hat sich zum Ziel gesetzt, diese Hindernisse sichtbar zu machen und zu verringern. Eine Maßnahme für dieses Anliegen ist eine gemeinsame Fahrraddemo durch Münsters Innenstadt am 30. Juni: die erste Kidical Mass Münsters.
In entspanntem Tempo können Kinder und Jugendliche, gemeinsam mit Eltern und Freunden eine kleine Radtour durch Münster absolvieren und zeigen, dass sie auch Teil des alltäglichen Verkehrs sind.

„Kinder haben im Straßenverkehr besondere Bedürfnisse.“

„Die besonderen Bedürfnisse von Kindern werden bei der Ausgestaltung der Verkehrsinfrastruktur nicht ernst genug genommen. Das fängt bei der Dimensionierung der Radwege an, geht über die mangelnde Freihaltung von Sichtachsen für Straßenquerungen und endet nicht zuletzt an schlechten Wegeführungen an Baustellen“, so Stefan Blume, der Organisator der Kidical Mass in Münster.

Die Kidical Mass Münster ist kein neuer Trend, sondern hat Vorbilder unter anderem  in Darmstadt, Frankfurt und Köln. Gemeinsam haben alle Kidical Masses den Wunsch, Stadtraum für die Nutzung durch Kinder und Jugendliche zurückzuerobern, Öffentlichkeit für die Anliegen junger Verkehrsteilnehmer zu schaffen sowie Kindern und Jugendlichen eine größtmögliche Autonomie.
Am Ende steht eine Stadt von deren höherer Lebensqualität alle Menschen profitieren.

Route

Die 1. Kidical Mass Münster startet am Sonntag, 30 Juni 2019 um 14.00 Uhr auf dem Domplatz in Münster. Von dort fahren die Teilnehmer:innen allen Alters in gemütlichem Tempo in einer ca. 6,5 km langen Schleife durch Münsters Innenstadt.

KidicalMassMünsterRoute
Route der 1. Kidical Mass Münster

Die Kidical Mass endet am Spielplatz Sentruper Straße (Tormin-Brücke), wo noch gemeinsam gespielt, Picknick gehalten sowie über Wünsche an den Verkehr in Münster geredet und diskutiert werden kann.
Zur allgemeinen Verkehrssicherheit erhält der Aufzug eine Begleitung und Sicherung durch die Polizei Münster.