PM: Kidical Mass rollt am 25. September durch Münster

Kidical Mass fordert bessere und sichere Mobilität für Kinder

Kidical Mass Münster rollt am 25. September durch die Stadt – Bundesweite Kinder-Fahrraddemos am 24. und 25. September

Mehr Sicherheit im Straßenverkehr! Damit die Politik diese Forderung endlich umsetzt, ruft das Kidical Mass Bündnis am Wochenende des 24. und 25. Septembers zu bundesweiten Fahrraddemos auf. In Deutschland werden zehntausende Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf Fahrrädern, Laufrädern und Rollern in mehr als 200 großen Städten und kleinen Orten demonstrieren. Auch im Ausland werden viele Menschen auf die Straße gehen.   

In Münster rollt die Kidical Mass am Sonntag, 25. September. Um 14 Uhr fährt die Kidical Mass vom Stubengassenplatz ca. 9 km in einem Tempo, bei dem alle mithalten können. Beim Zwischenhalt am Hafenplatz der Stadtwerke, der für 14.45 Uhr geplant ist, ist auch der entspannte Zustieg möglich, ab hier sind es noch 5 km bis zum Ziel an der Überwasserkirche in Münster. Dort lädt die mobile Küche „Pepe“, mit der (vegane) Crepes gebacken werden, zum Verweilen, Spielen und Austausch miteinander ein.

Pepe, das Küchenlastenfahrrad im Einsatz

Die Menschen wollen eine bessere und sichere Mobilität. In den Städten. Auf dem Land. Überall. Der Kidical Mass-Organisator Daniel Hügel sagt: „Wir passen unsere Kinder an eine Umwelt mit immer mehr Autos an und stecken sie in Warnwesten, anstatt die Infrastruktur zu verbessern.“ Valerian Heints ergänzt: „Dabei hat ein kindgerechtes Verkehrssystem zahlreiche positive Effekte: Es schützt nicht nur unsere Kinder, sondern auch die immer größer werdende Gruppe der Älteren, es hilft Mobilitätseingeschränkten, dem Klima und unser aller Gesundheit.“ Deshalb fordert das Aktionsbündnis, dass das Straßenverkehrsrecht komplett umgekrempelt wird. Alle sollen sich sicher und selbstständig mit dem Fahrrad, dem Roller und zu Fuß auf den Straßen bewegen können.

Vertreter*innen aller demokratischen Parteien aus dem Rat der Stadt Münster wurden zum Mitfahren eingeladen, um sich selbst ein Bild von der großen Teilnahme und den Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen zu machen sowie mit ihnen darüber ins Gespräch zu kommen.

Verkehrsminister Wissing muss umgehend die Reform des Straßenverkehrsrechts auf den Weg bringen, so wie es der Koalitionsvertrag vorsieht. Das neue Verkehrsrecht muss Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit innerorts ebenso ermöglichen, wie den unkomplizierten Bau von breiten, baulich getrennten Radwegen. Die Sicherheit von Kindern und der Klimaschutz müssen in dem reformierten Straßenverkehrsrecht Vorrang vor dem Autoverkehr bekommen.

Städte und Gemeinden dürfen nicht warten, bis das neue Verkehrsrecht steht, sie müssen ihren aktuellen Handlungsspielraum voll ausschöpfen, fordert das Kidical Mass Bündnis. Bereits die derzeitige Rechtslage bietet viel mehr, als tatsächlich umgesetzt wird. Denn kinder- und fahrradfreundliche Mobilität beginnt vor Ort.

Die Kidical Mass fordert kinder- und fahrradfreundliche Städte

“Würde ich mein Kind hier allein mit dem Rad fahren lassen? An dieser Frage muss sich eine Stadt messen lassen”, sagt Organisator Marc Becker weiter. „Die Städte müssen die selbständige Mobilität von Kindern und Jugendlichen ermöglichen, sowie kinderfreundliche Lebensräume schaffen. Dazu benötigt es ein progressives Vorgehen, so wie es Städte wie Utrecht und Paris vormachen.“

Unter dem Motto „Kinder aufs Rad“ erobern wir mit unseren bunten Fahrraddemos die Straßen in ganz Deutschland. Die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen an politischen Entscheidungen wollen wir dabei fördern.

Die Kidical Mass Münster fordert Tempo 30 innerorts, die Sanktion von illegalem Gehwegparken, mehr Platz für Radfahrende und Fußgehende sowie autofreie Zonen und Orte für eine lebenswerte und urbane Stadt der Begegnung.

https://kinderaufsrad.org/kidical-mass-fordert-bessere-und-sichere-mobilitaet-fuer-kinder/

Offener Brief der Kidical Mass Münster an Polizeipräsident Falk Schnabel und Oberbürgermeister Markus Lewe

14. März 2022

In den letzten Tagen und Wochen war in Pressemitteilungen der Polizei Münster sowie der entsprechenden Berichterstattung in den lokalen Medien von Unfällen unter Beteiligung von Radfahrer*innen und Autofahrer*innen zu lesen. Auffällig dabei war, dass die Unfallursache in den meisten Fällen die Missachtung der Vorfahrt der Unfallopfer (Radfahrer*innen) durch Autofahrer*innen war. Bei diesen Abbiegeunfällen wurden die Unfallopfer leicht bis schwer verletzt. Nicht zuletzt handelte es sich bei den Radfahrer*innen auch um Kinder.

Abbiegeunfälle sind laut Unfallstatistiken die häufigsten Unfälle im Straßenverkehr, hier bedarf es eines besonderen Augenmerks seitens der Stadt Münster in Sachen Infrastruktur und seitens der Polizei in Sachen Kontrollen und Aufklärung gegenüber motorisierten Verkehrsteilnehmer*innen. Denn den Unfallstatistiken ist ebenfalls zu entnehmen, dass der überwiegende Anteil dieser Unfälle durch motorisierte Verkehrsteilnehmer*innen verursacht wird.

Auch die heute veröffentlichte Unfallstatistik 2021 weist ein erschreckendes Ergebnis in den jüngeren Altersgruppen auf: Die Anzahl der Unfälle mit Kindern (bis 14 Jahre), stieg um mehr als 23 Prozent, die Zahl der Unfälle unter Beteiligung Jugendlicher stieg um 35 Prozent. Bei den gesamten Unfällen unter Beteiligung von Radfahrenden und motorisiertem Verkehr verursachten in 70 % (!) der Fälle die motorisierten Verkehrsteilnehmenden die Unfälle.

Auffällig, und von uns und vielen anderen Initiativen und Einzelpersonen bereits mehrfach kritisiert, ist das „Framing“ und die verharmlosende Sprache in zahlreichen Unfallmeldungen der Polizei. Begriffe wie „touchieren“, „erfassen“ oder „übersehen“, die sich daraufhin auch in Medienberichten wiederfinden, sind verharmlosend. Unfälle werden so für schicksalhaft erklärt. „Übersehen“, „durch tief stehende Sonne“ – das sind zudem ausschließlich die Erklärungen der Unfallverursachenden, nicht aber die der Opfer, die unreflektiert in Pressemitteilungen übernommen werden, ohne zu erwähnen, von wem diese Aussage stammt. Die Polizei hat ein Neutralitätsgebot, Formulierungen wie diese sind aber nicht neutral.

Wir, die Initiative Kidical Mass Münster, wollen wissen:

  • Wie bewerten und optimieren Sie Ihre Unfallpräventionsarbeit auf den Straßen Münster? Welche Erfolge sehen Sie? Welche Maßnahmen haben Sie konkret an Unfallschwerpunkten in Zusammenarbeit mit der Stadt Münster eingeleitet?
  • Bei den Unfällen zwischen Fahrradfahrenden und Autofahrenden sind die häufigsten Ursachen ungenügender Sicherheits-/ Seitenabstand, Fehler beim Abbiegen sowie das Nichtbeachten der Vorfahrt/des Vorrangs, 70 % verursacht durch Autofahrende. Welche Maßnahmen ergreifen Sie konkret, damit sich die Zahl dieser Unfälle verringert?
  • Wie wählen Sie aus, über welche Unfälle in Pressemitteilungen berichtet wird? Werden diese Pressemitteilungen von einer zweiten Person („Vier-Augenprinzip“) kritisch gegengelesen? Wie gehen sie mit der offensichtlichen Kritik an der verharmlosenden Sprache und an der teilweise einseitigen Beschreibung von Unfallhergängen um?

Wir sind erstaunt über die Sichtweise der Polizei Münster auf die Verkehrssicherheit. Das mussten wir auch bereits in mehreren persönlichen Gesprächen mit Beamt*innen unterschiedlicher Abteilungen der Polizei Münster sowie in der Email-Kommunikation zum Thema feststellen.

Als wesentlicher Bestandteil der Ordnungspartnerschaft „Sicher durch Münster“ fordern wir die Polizei Münster und die Stadt Münster auf:

  • Bekennen Sie sich klar zur „Vision Zero“ im Stadtverkehr Münster. Legen Sie in einem entsprechenden Maßnahmenplan dar, wie dieses Ziel erreicht werden soll.
  • Nehmen Sie Hinweise und Kritik zur Verkehrssicherheit aus der Bürger*innenschaft, vor allem durch weniger geschützte Verkehrsteilnehmer*innen und entsprechenden Initiativen ernst und ziehen Sie diese in Ihre Arbeit mit ein: Wertschätzend und transparent in der Kommunikation, präventiv, verkehrstechnisch/ infrastrukturell und durch Kontrollen sowie entsprechende Sanktionen.
  • Nehmen sie häufiger aktiv die Sicht der weniger geschützten Verkehrsteilnehmer*innen, insbesondere radfahrender Menschen ein.
  • Illegales Parken auf Gehwegen, in Kreuzungsbereichen, vor abgesenkte Bordsteine nach StVO muss strenger kontrolliert und entsprechend sanktioniert werden. Durch reines Verteilen von Verwarngeldern verschwindet die Gefährdung, insbesondere für junge und eingeschränkte Verkehrsteilnehmer*innen nicht. Scheinargumente wie „Parkdruck“ und das Warten auf ein „Parkraummanagement“ dürfen nicht weiter die alltägliche Gefahren rechtfertigen.
  • Explizit fordern wir die Verantwortlichen der Stadt Münster auf: Machen Sie sich weiter für Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit im Stadtgebiet stark, ergänzt durch Tempo 20 in Wohnquartieren.

Kidical Mass Herbst-Tour rollt am 25. Oktober

Fahrraddemo für eine sichere und selbständige Teilnahme von Kindern am Straßenverkehr

Die Tage werden kürzer, es wird dunkler, kälter und regnet häufiger – Doch das hält uns in Münster ja nicht vom Fahrradfahren ab!

Wir freuen uns auf unsere Herbsttour und laden alle Kinder und Jugendlichen, ihre Eltern, Freunde und Verwandten sowie fahrradbegeisterte Münsteraner ein, am kommenden Sonntag (25.10.2020) an der Herbst-Ausgabe der Kidical Mass Fahrrad-Demo teilzunehmen.

Unsere bunte Familien-Fahrrad-Demo startet wieder um 15 Uhr auf dem Platz an der Stubengasse und führt mit einer Länge von ca. 5 km durch Münsters Innenstadt. Der Zielort wird auch am Sonntag der Platz an der Überwasserkirche sein.

Während sich der Demonstrationszug auf der Stubengasse sammelt, haben Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, mit Kreide den Stubengasse-Platz zu verschönern oder einen der Kidical Mass Buttons mit unserer neuen Held:innen-Figur in verschiedenen Farbvarianten zu erhalten. Die Corona-Schutzmaßnahmen werden dabei natürlich beachtet.

Unsere neue Held:innen-Figur – nehmt euch am Sonntag gerne einen Button mit!

Darüber hinaus fahren wir das erste Mal mit unseren Fahnen an den Fahrrädern, lasst euch überraschen! Ein Grund mehr, dass wir uns am Sonntag sehen!

Sicherheit und Corona-Schutzmaßnahmen

Bei der Kidical Mass achten alle Menschen an Start, Ziel und unterwegs auf genug Abstand, die Teilnehmenden werden aufgefordert einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Die Touren finden in enger Abstimmung mit den örtlichen Behörden statt. Die aktuellen Corona Entwicklungen werden genau beobachtet und entsprechend verantwortungsbewusst gehandelt. Sollte der Inzidenz-Wert am Tag der Fahrrad-Demo den Wert 50 überschreiten, wird die Tour nicht durchgeführt.

Weihnachts – Kidical Mass am 19.12.

Wir laden euch jetzt schon ein zu unserer besonderen Fahrt: Unsere Weihnachts – Kidical Mass startet am 19.12. um 16 Uhr. Hier wollen wir in die Dämmerung hinein fahren – mit weihnachlichter, feierlichen Beleuchtung an unseren Fahrrädern. Wir freuen uns auf euch und eure geschmückten und beleuchteten Fahrräder!

PM: Kidical Mass Münster Herbst-Tour am 25. Oktober

Fahrraddemo für eine sichere und selbständige Teilnahme von Kindern am Straßenverkehr

Die Initiative Kidical Mass Münster lädt alle Kinder und Jugendlichen, ihre Eltern, Freunde und Verwandten sowie fahrradbegeisterte Münsteraner ein, am kommenden Sonntag (25.10.2020) an der Herbst-Ausgabe der Kidical Mass Fahrrad-Demo teilzunehmen.

Die bunte Familien-Fahrrad-Demo startet wieder um 15 Uhr auf dem Platz an der Stubengasse und führt mit einer Länge von ca. 5km durch Münsters Innenstadt. Der Zielort wird auch am Sonntag der Platz an der Überwasserkirche sein.

Während sich der Demonstrationszug auf der Stubengasse sammelt, haben Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, mit Kreide den Stubengasse-Platz zu verschönern oder einen der Kidical Mass Buttons zu erhalten. Die Corona-Schutzmaßnahmen werden dabei natürlich beachtet.

Die Kidical Mass fordert auch nach der Kommunalwahl kinder- und fahrradfreundliche Städte

„Auch wenn die Mehrheitsverhältnisse im Rat sich eventuell bewegen und unter dem wiedergewählten Bürgermeister Lewe eine geänderte (Rad-)Verkehrspolitik in Münster Einzug hält, werden wir weiterhin auf die unsicheren Zustände für den nicht-motorisierten Individualverkehr aufmerksam machen“, so Daniel Hügel von der Initiative. Die Initiative weist in diesem Zusammenhang auf die zahlreichen Rad- und Fußunfälle in den letzten Wochen hin. Nahezu täglich wurde im Presseportal von der Polizei über Unfallgeschehen berichtet. Dabei wird bemängelt, dass sowohl auf Seite der Kontrollen durch die Polizei, aber insbesondere auf der infrastrukturell gestaltenden Seite der Stadt- und Verkehrsplanung zu wenig Initiative zum Schutz und zur Förderung der vermeintlich “schwachen” Verkehrsteilnehmer:innen durch die Akteure sichtbar ist.

„Würde ich mein Kind hier allein mit dem Rad fahren lassen? An dieser Frage muss sich eine Stadt messen lassen“, sagt Organisator Stefan Blume weiter. „Die Städte müssen die selbständige Mobilität von Kindern und Jugendlichen ermöglichen sowie kinderfreundliche Lebensräume schaffen. Dazu benötigt es ein progressives Vorgehen, so wie es Städte wie Utrecht und Paris vormachen.“

Unter dem Motto „Kinder aufs Rad!“ erobern wir mit unseren bunten Fahrraddemos die Straßen in ganz Deutschland. Die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen an politischen Entscheidungen wollen wir dabei fördern.

Die Kidical Mass Münster fordert Tempo 30 innerorts, die Sanktion von illegalem Gehwegparken, mehr Platz für Radfahrende und Fußgehende sowie autofreie Zonen und Orte, für eine lebenswerte und urbane Stadt der Begegnung

Sicherheit und Corona-Schutzmaßnahmen

Bei der Kidical Mass achten alle Menschen an Start, Ziel und unterwegs auf genug Abstand, die Teilnehmenden werden aufgefordert einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Die Touren finden in enger Abstimmung mit den örtlichen Behörden statt. Die aktuellen Corona Entwicklungen werden genau beobachtet und entsprechend verantwortungsbewusst gehandelt. Sollte der Inzidenz-Wert am Tag der Fahrrad-Demo den Wert 50 überschreiten, wird die Versammlung nicht durchgeführt.

Hintergrund

Um den Interessen der jungen Verkehrsteilnehmer*innen Ausdruck zu verleihen, veranstaltet Kidical Mass Münster lockere und entspannte Radtouren durch die Straßen Münsters. Ähnlich der Schwesterveranstaltung „Critical Mass“ führen die Touren über Straßen, die den Teilnehmer*innen sonst nicht zur Verfügung stehen, sondern vom motorisierten Verkehr eingenommen werden. Gemeinsam Fahrrad fahren: damit lenken wir das Augenmerk auf unsere Anliegen. “Mit bunten Familien-Fahrrad-Demos wollen wir Politik und Verwaltung signalisieren, dass es hier elementare Sicherheitsbedürfnisse von Kindern gibt, die in der Stadt zu häufig ignoriert werden”, sagt Jessica Lodzik von der Initiative.

Kidical Mass am 20. September in über 90 Städten

Nach der aufregenden Kommunalwahl in Münster dürfen wir euch heute schon das wichtigsten Ereignis für diese Woche ankündigen:

Unsere nächste Kidical Mass Münster startet am Sonntag 15:00 Uhr ab Stubengasse

Diese Woche ist auch internationale Woche der Mobilität und am Sonntag ist Weltkindertag. Also ein optimaler Zeitpunkt, um das für März geplante und dann abgesagte bundesweite Kidical Mass Wochenende nachzuholen.
Mittlerweile sind über 90 Städte dabei, die eine Kidical Mass am nächsten Wochenende in ihrer Stadt veranstalten. Und das nicht nur in Deutschland, sondern auch in der Schweiz, Österreich, Belgien und Großbritannien. Ein ganz tolles und starkes Zeichen für sichere und autonome Teilnahme von Kindern und Jugendlichen am Straßenverkehr. Wir sind viele!

Also wir haben auf jeden Fall schon wieder richtig Lust, mit euch zusammen die Straßen in Münster zurückzuerobern, kommt am Sonntag rum und fahrt mit!

Wir versammeln uns auf der Stubengasse und werden dann relativ zügig zu starten. Wir fahren ca. 8,5 km durch Münster. Der Sonntag ist auch der Tag der Evakuierung wegen der Bombenprüfung und -entschärfung. Den Bereich werden wir natürlich nicht anfahren. 
https://geo.stadt-muenster.de/evakuierung/

Unsere Freund:innen vom Bündnis Verkehrswende Münster haben eine kleine Aktion zu Protected Bike Lanes während der Fahrt vorbereitet, die für unsere Teilnehmer:innen eine schöne Motivation sein wird

Wir haben ein neue Held:innen-Figur, die uns in der nächsten Zeit begleiten wird. Hoffentlich gefällt sie euch! Auf dem PARK(ing) Day und auf unserer Demo könnt ihr gegen eine kleine Spende Buttons in unterschiedlichen Farbvarianten bekommen.Ein Grund mehr, dass wir uns am Freitag oder Sonntag sehen!

Wichtig: Bringt bitte einen Mund-Nasen-Schutz mit und haltet ausreichend Abstand ein, falls ihr nicht einer häuslichen Gemeinschaft angehört!

Termine

Wir werden auf jeden Fall noch im Oktober zusammen fahren, überlegen aber gerade, ob ihr vielleicht Lust hättet, in der Zeit vor Weihnachten noch eine kleine Runde in der Spätnachmittag-Dämmerung und etwas weihnachtlicher Beleuchtung zu fahren. Was denkt ihr dazu? Ja oder nein? Meldet euch gerne!

PARK(ing) Day am 18. September 2020

Am kommenden Freitag freuen wir uns auch, euch auf dem PARK(ing) Day auf der Wolbecker Str. zu treffen. Gemeinsam mit der IG Fahrradstadt Münster gestalten wir einen „Park“ vor der Overberggrundschule.
Die IG Fahrradstadt schreibt: „Es geht um eine kritische Diskussion der Nutzung und Gestaltung des öffentlichen (Stadt)Raumes. Wir möchten aufzeigen wie Verkehrsflächen anders genutzt werden können und in Frage stellen wie viel Fläche dem Autoverkehr eingeräumt werden soll. Wir möchten den BürgerInnen bewusst machen, dass sie Stadt mitgestalten, mitbestimmen und sie sich zurückerobern können.“
Los geht es um 13:00 Uhr auf der Wolbecker Str. zwischen Bremer Platz und Hansaring.
Mehr Infos zum PARKING(day) auch hier: https://fahrradstadt.ms/parkingday/

Neue Held:innen Figur

Wir haben ein neue Held:innen-Figur, die uns in der nächsten Zeit begleiten wird. Hoffentlich gefällt sie euch! Auf dem PARK(ing) Day und auf unserer Demo könnt ihr gegen eine kleine Spende Buttons in unterschiedlichen Farbvarianten bekommen.Ein Grund mehr, dass wir uns am Freitag oder Sonntag sehen!

PM: Kinder aufs Rad – Kidical Mass Münster fährt am 20. September

Fahrraddemo für eine sichere und selbständige Teilnahme von Kindern am Straßenverkehr

Am Sonntag, 20. September findet die zweite Fahrraddemo des Jahres unter dem Motto “Kinder aufs Rad” statt. Start ist im 15 Uhr in der Stubengasse. Denn während Münster für Erwachsene immer noch als Fahrradstadt gilt, stellen sich für Kinder und Familien im Stadtverkehr viele Hindernisse: Gehwege sind zugeparkt, müssen aber von den Kleinsten benutzt werden. Straßenkreuzungen sind unübersichtlich oder Kinder werden nicht gesehen und können ihrerseits den Straßenraum auch nicht gut überblicken. Dort, wo Kinder den Radweg benutzen müssen, ist die Radwegeinfrastruktur fast nie auf die Bedürfnisse von Kindern ausgerichtet. 

„Politik und Verwaltung tun viel zu wenig, um die Situation zu verbessern. Aktuelle Maßnahmen wie die Rotfärbung von Fahrradstraßen, die dennoch für den Durchgangsverkehr geöffnet sind, oder bloße Markierungen auf viel befahrenen Straßen reichen bei weitem nicht aus“, so Daniel Hügel von der Kidical Mass Münster. 

„Die Kidical Mass will die Menschen für eine nachhaltige Mobilität begeistern. Fahrradfahren muss sicher und bequem werden, damit alle Generationen aufsatteln und damit auch an der Stadt teilhaben können. Denn nur eine fahrradfreundliche Stadt ist auch eine lebenswerte und kinderfreundliche Stadt“, so Hügel weiter.

Münster startet am 20. September um 15:00 Uhr – #FahrradGeneration 

Die Kidical Mass-Fahrraddemo in Münster am 20. September ist ein großes Highlight, denn am Wochenende des 19. und 20. Septembers werden erstmalig Kinder, Jugendliche und Familien auf Fahrrädern eine riesige Kidical Mass in mehr als 90 Städten in Deutschland, Belgien, England, Österreich und der Schweiz gemeinsam veranstalten. Zum Weltkindertag und im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche fordern sie ein Umdenken in der Verkehrspolitik. „Wir wollen, dass sich Kinder sicher und selbständig mit dem Fahrrad in unseren Städten bewegen können. Mehr Freiräume zum Bewegen und Fahrradfahren haben in Corona-Zeiten eine noch höhere Bedeutung bekommen“, erklärt Organisator Stefan Blume.

Die Kidical Mass fordert kinder- und fahrradfreundliche Städte 

„Würde ich mein Kind hier allein mit dem Rad fahren lassen? An dieser Frage muss sich eine Stadt messen lassen“, sagt Organisator Stefan Blume weiter. „Die Städte müssen die selbständige Mobilität von Kindern und Jugendlichen ermöglichen sowie kinderfreundliche Lebensräume schaffen. Dazu benötigt es ein progressives Vorgehen, so wie es Städte wie Utrecht und Paris vormachen.“ 

Unter dem Motto „Kinder aufs Rad!“ erobern wir mit unseren bunten Fahrraddemos die Straßen in ganz Deutschland. Die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen an politischen Entscheidungen wollen wir dabei fördern.

Die Kidical Mass Münster fordert Tempo 30 innerorts, die Sanktion von illegalem Gehwegparken, mehr Platz für Radfahrende und Fußgehende sowie autofreie Zonen und Orte, für eine lebenswerte und urbane Stadt der Begegnung

In Münster fährt die Kidical Mass am 20. September zeitweise entlang einer so genannten „Human Protected Bikelane“, die das Bündnis Verkehrswende Münster an diesem Tag symbolisch für sichere Radwege einrichtet. Die Gesamtroute hat eine Länge von ca. 8km und führt durch die Innenstadt über die Hammer Str. durch eine neu gefärbte Fahrradstraße zum Kreuzviertel und endet wieder am Platz an der Überwasserkirche.

Park(ing) Day am 18. September auf der Wolbecker Str.

Bereits am Freitag, den 18. September lädt die Initiative auf ihren Stand auf dem Park(ing) Day auf der Wolbecker Str. ein. Gemeinsam mit vielen anderen Initiativen wird gezeigt, dass städtischer Raum alternativ genutzt werden kann und sich Menschen ein Stück ihres Viertels für eine autobefreite Nutzung zurückerobern.

Sicherheit und Corona-Schutzmaßnahmen

Bei der Kidical Mass achten alle Menschen an Start, Ziel und unterwegs auf genug Abstand, die Teilnehmenden werden aufgefordert einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Die Touren finden in enger Abstimmung mit den örtlichen Behörden statt. Die aktuellen Corona Entwicklungen werden genau beobachtet und entsprechend verantwortungsbewusst gehandelt.

Hintergrund

Um den Interessen der jungen Verkehrsteilnehmer*innen Ausdruck zu verleihen, veranstaltet Kidical Mass Münster lockere und entspannte Radtouren durch die Straßen Münsters. Ähnlich der Schwesterveranstaltung „Critical Mass“ führen die Touren über Straßen, die den Teilnehmer*innen sonst nicht zur Verfügung stehen, sondern vom motorisierten Verkehr eingenommen werden. Gemeinsam Fahrrad fahren: damit lenken wir das Augenmerk auf unsere Anliegen. “Mit bunten Familien-Fahrrad-Demos wollen wir Politik und Verwaltung signalisieren, dass es hier elementare Sicherheitsbedürfnisse von Kindern gibt, die in der Stadt zu häufig ignoriert werden”, sagt Jessica Lodzik von der Initiative.